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HB9SOTA WSPR-Antennenvergleich – Resultate

Liebe HB9SOTA-Mitglieder

Gerne präsentiere ich euch die Resultate des HB9SOTA WSPR-Events vom 2.7.2017 auf dem Gurten. Dem nicht ganz ufb wx trotzten HB9BIN, HB9BQU, HB9DCO, HB9GKR, HB9TVK und ich. Vielen Dank an die teilnehmenden OMs!

Um es gleich vorwegzunehmen: bei sechs der sieben getesteten Antennen war die Performance sehr ähnlich; es hat sich praktisch alles im Bereich einer halben S-Stufe abgespielt. Man kann wohl sagen, dass bei Drahtantennen mit einer vernünftigen Länge im Verhältnis zur Wellenlänge die genaue Art der Einkopplung und Aufstellung oft gar keine so grosse Rolle spielt.

Anbei findet ihr ein PDF mit einer groben Zusammenfassung der Resultate, sowie einer Beschreibung vom jeweiligen OM und Fotos jeder Antenne. Nachfolgend die Links mit einer detaillierteren Auswertung der WSPR-Spots pro Band.

40m: https://neon1.net/sota/wsprviz2/?p=20170702_gurten_40m
20m: https://neon1.net/sota/wsprviz2/?p=20170702_gurten_20m
30m: https://neon1.net/sota/wsprviz2/?p=20170702_gurten_30m
60m: https://neon1.net/sota/wsprviz2/?p=20170702_gurten_60m

Es wurden pro Band jeweils die Spots aus dem Zeitfenster berücksichtigt, in dem meines Wissens alle Antennen permanent QRV waren. Aus diesen Spots habe ich mittels eigener Software einige Auswertungen gemacht. Zentral ist dabei eine Art «SNR-Differenz-Matrix». Für diese wurden Spots berücksichtigt, bei denen der gleiche Spotter zur gleichen Uhrzeit Spots für zwei oder mehrere Antennen generiert hat. Daraus wurde für die beteiligten Antennen die SNR-Differenz berechnet (Sendeleistung normalisiert) – auf diese Weise kann man Effekte wie sich verändernde Ausbreitungsbedingungen oder QRM beim Empfänger so weit als möglich ausschliessen, und einen einigermassen fairen Vergleich ermöglichen.

Es muss aber gesagt werden, dass bei diesen Differenzen unterschiedliche Antennencharakteristiken prinzipbedingt nicht berücksichtigt werden. Wenn also eine Antenne sehr flach strahlt und damit einige DX-Spots generiert, dafür in der Nähe weniger oder schwächere Spots erzeugt, kann sie im Schnitt evtl. schlechter abschneiden als eine steilstrahlende Antenne, die haufenweise starke Spots in der Nähe erzeugt. Um dies zu beurteilen, werden die Spots auch noch grafisch auf einer Karte dargestellt, und in einer Statistik mit durchschnittlichem SNR pro Distanzbereich angezeigt.

Zum Ablauf des Versuchs: nach dem Aufbau der Antennen wurde bei allen Rigs die Ausgangsleistung mit einem WM-2 QRP Wattmeter gegen eine Dummy-Load gemessen. Die Resultate wurden entsprechend der gemessenen Sendeleistung korrigiert. Jeder Rig/Antennen-Kombination wurde eine nicht überlappende WSPR-AF zugeteilt. Um sicherzugehen, dass sich die Aussendungen alle im 200 Hz breiten WSPR-Bereich befinden, wurden die LOs der Rigs mit einem Rubidium-Oszillator geprüft und ggf. justiert.

Meine Interpretation der Resultate:

  • 40m: Auf 40m waren fünf von sieben Antennen praktisch gleichauf, mit Unterschieden < 1 dB. Die G8JNJ von HB9GKR war etwa 4 dB schwächer als diese fünf, die EARC End-Fed HB9DCO/2 etwa 17 dB schwächer. Die grösste Distanz wurde mit Norwegen (~2600 km) einmal von HB9TVK/2 erreicht.
  • 20m: hier hat die von HB9BIN aufgestellte Linked EFHW am besten abgeschnitten. HB9DCO/1, HB9GKR und HB9TVK/1 waren aber sehr nahe dran, alle im Bereich von 1-2 dB. Die EARC End-Fed HB9DCO/2 war etwa eine S-Stufe schwächer als der Durchschnitt, aber somit deutlich besser als auf 40m. HB9BIN und HB9TVK/2 haben VK geschafft, allerdings nur einmal (HB9BIN) resp. zweimal (HB9TVK/2), und beide knapp, so dass es mit etwas mehr Glück bei den anderen vielleicht auch geklappt hätte. Beide Antennen von HB9TVK haben zudem je einen Südafrika-Spot hervorgebracht, mit praktisch identischem SNR. Kuwait wurde von vier Antennen erreicht (HB9BIN, HB9DCO/1, HB9TVK/1, HB9TVK/2).
  • 30m: Auf diesem Band konnte die G8JNJ von HB9GKR brillieren; sie war im Durchschnitt 3.9 dB stärker als die anderen. Die EARC End-Fed von HB9DCO/2 war wie auf 20m etwa eine S-Stufe schwächer als der Durchschnitt. DX (VK2CBD ~16700 km) wurde von HB9BIN, HB9BQU und HB9TVK/1 erreicht. Beim anderen Distanzextrem, Spotter HB9FZG (~65 km), konnten HB9BQU und HB9TVK/1+2 punkten.
  • 60m: hier gab es relativ wenige Spots aufgrund der geringen Reichweite, wenigen Spottern, schwachen Signalen und bestimmt auch wegen mehr QRM. Diverse Antennen waren wohl nur dank der Verwendung von ATUs auf diesem Band überhaupt nutzbar, was der derzeit gängigen Praxis bei SOTA entspricht («Behelfsantenne», um besser innerhalb von HB9 arbeiten zu können). Die G8JNJ von HB9GKR war mit +6.1 dB am Stärksten, dicht gefolgt von HB9BQU und HB9TVK/1. Die EFHWs von HB9BIN und HB9DCO/1 waren ca. eine S-Stufe schwächer, und die EARC End-Fed HB9DCO/2 war mit -15 dB deutlich abgeschlagen.

Anmerkung von Heinz HB9BCB zur Verwendung von EFHWs für 40m auf 60m: «Mit einer simplen Verlängerung von ca. 6m (bei trapped Version kürzer) ergäbe sich eine korrekte 60m EFHW. Eine gute Alternative ergäbe sich beim Weglassen des Impedanzkopplers und unter Verwendung eines Gegengewichts.»

Duri HB9DCO legt Wert auf folgende Feststellung: «Aufbauhöhe beider Antennen auf “hochalpine” Verhältnisse ausgelegt (steil, windig, wenig Platz), Safety geht vor! => Signale werden folglich geringer ausfallen».

Und nur damit es wieder einmal gesagt ist: 3 dB sind nur eine halbe S-Stufe; alle Unterschiede, die kleiner als das sind, dürften in der Praxis nicht relevant sein; da haben QSB/QRM einen viel stärkeren Einfluss. Und natürlich ist jede SOTA-Antenne bei jedem Aufbau ein Unikat.

Interessant wären noch einige «Minimalantennen» im Vergleich gewesen, z.B. Loop oder stark verkürzte Verticals/Whips. Dies wäre eine gute Entscheidungsgrundlage bei der Planung einer Tour (um wieviel schwächer ist mein Signal für das, was ich an Gewicht/Handling spare). Ich denke, bei einer Wiederholung des Versuchs könnte man den Fokus stärker darauf legen. Einen ersten Anhaltspunkt diesbezüglich hat der WSPR-Pilotversuch von Jürg und mir bereits gegeben (AlexLoop gegenüber EFHW auf 40m ca. zwei S-Stufen und auf 20m ca. eine S-Stufe schwächer).

Es war ein sehr interessanter Versuch, und ich freue mich darauf, diesen in Zukunft (vielleicht anlässlich einer HB9SOTA-GV) zu wiederholen.

vy 73,

Manuel HB9DQM

WSPR-Event

Liebe HB9SOTA-Mitglieder

Für den WSPR-Event auf dem Gurten suchen wir noch Teilnehmer – je mehr unterschiedliche Antennen, desto besser! Ich bitte euch, bei Interesse bis am Sonntag 28.5. das Doodle auszufüllen, damit wir einen Termin (+ Ausweichdatum bei schlechtem WX) festlegen können.

https://doodle.com/poll/rfudnt8m7x2uc8d2

Die Folien zum Vortrag, den ich an der GV über WSPR gehalten habe, findet ihr hier: https://neon1.net/sota/presentations/wspr.pdf

Ich würde mich über eine rege Teilnahme freuen!

vy 73,

Manuel HB9DQM

Schneeschuhtour auf den Furggelenstock (HB/SZ-025)

Liebe SOTA-Mitglieder

Für den kommenden Samstag, den 11.3.2017, lädt euch der Vorstand von HB9SOTA zur Schneeschuhtour auf den Furggelenstock (HB/SZ-025) ein. Er ist auf 1’656 M.ü.M. gelegen und seine Aktivierung zählt ebenfalls für den Winterbonus. Diese Tour unterliegt in keiner Art und Weise der Lawinengefahr.

Das Wetter wird nicht super sein. Aber die Tour ist gleichwohl machbar.

Als Ausgangspunkt unserer Wanderung wählen wir den auf 1406 M.ü.M. gelegenen und gebührenpflichtigen Parkplatz auf der Iberegg im Kanton Schwyz mit den Koordinaten N47° 01.051′ E8° 43.998′. Bitte nehmt genügend Münz für die Parkuhr mit. Die Iberegg erreicht man mit dem Auto aus dem Raum Bern, Luzern und Zug über Schwyz. Aus dem Raum Zürich und Ostschweiz verlässt man die Autobahn bei Wollerau und fährt via Euthal über Unter-/Oberiberg zur Iberegg.

Die Wanderstrecke von diesem Startpunkt zum Gipfel beträgt hin und zurück rund 6.3 km und 300 Höhenmeter. Wir wandern zuerst der Skipiste entlang auf den Brünnelistock mit 1594 M.ü.M. Anschliessend folgen wir rechts mehr oder weniger dem Grat entlang bis zum Gipfel. Dort hat es zwei Bänke, ein Kreuz und einen Wanderwegweiser zur Montage der Antennen.

Das Motto lautete wiederum: Jedes SOTA-Mitglied wandert individuell oder in selber vereinbarten Gruppen auf den Gipfel. Nach der Aktivierung treffen wir uns um zirka 17:00 beim Gasthaus auf der Iberegg (in der Nähe des Parkplatzes) zu einem gemeinsamen Imbiss.

Der Vorstand freut sich, wenn möglichst viele auch trotz der nicht optimalen Wetterprognose teilnehmen werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Vorstand von HB9SOTA würde sich freuen, wenn auch möglichst viele Nicht-Vereinsmitglieder an dieser Wanderung teilnehmen könnten. Sie sind ebenfalls herzlich eingeladen und werden an diesem Bergfunkertreffen sicherlich
viel Neues erfahren!

73 de HB9BIN, Jürg, Präsident SOTA Gruppe Schweiz

Zweite gemeinsame Schneeschuhtour 2017 auf den Chasseral

Die zweite Winterschneeschuhwanderung führt uns am 14.1 2017 auf den 1607 M.ü.M. gelegenen Chasseral (HB/BE-104). Ersatzdaten sind der 21.1. 2017 oder der 28.1. 2017.

In der Hoffnung, dass 2017 mehr Teilnehmer an der gemeinsamen Schneeschuhtour als 2016 teilnehmen werden, habe ich bewusst einen einfachen Berg ohne Notwendigkeit zum Übernachten ausgesucht. Das Motto lautet: Jeder wandert individuell oder in selber abgemachten Gruppen auf den Gipfel. Dort treffen wir uns im Hôtel Chasseral zu einem gemeinsamen Mittagessen um zirka 12:00. Der Speisesaal des Selbstbedienungsrestaurants ist riesig und bei schönem Wetter gut belegt. Ich versuche mit einem SOTA-Wimpel auf dem Tisch sicherzustellen, dass wir uns auch treffen. Jeder Teilnehmer entscheidet auch individuell, ob er zuerst auf dem höchsten Punkt beim Sendeturm funken will oder sich zuerst im Hôtel Chasseral verpflegen will.

Es gibt von Nods aus folgende drei Schneeschuhtourenvarianten auf den Chasseral: Man kann der geschlossenen Passtrasse entlang laufen. Diese Variante ist am längsten, hat aber die geringste Steigung. Bei der zweiten Variante läuft man in der Verlängerung des Skilifts zum Gipfel. Bei der dritten Variante nimmt man nach dem Parkplatz (N47 07.242 E7 05.069) statt die Linkskurve den direkten Aufstieg durch den Wald. Auf dem Grat vom Sender zum Hotel Chasseral hat es sehr hohe Markierungsstangen. So kann man sich auch bei dichtem Scheentreiben nicht verirren. Je nach Variante beträgt die Distanz zwischen 8.4 und 13.2 km. Dabei muss man 832 Höhenmeter überwinden. Von der Neigung her und dank des Waldes ist diese Route in keiner Art und Weise lawinengefährdet.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man Nods über La Neuville. Dort fährt man mit dem Bus 132 um 08:00 oder 09:00 auf Nods Parkplatz und kommt dort um 08:23 bzw. 09:23 an.

Mit dem Auto aus den Richtungen Zürich, Luzern oder Bern fährt man bei Biel auf der Autobahn durch die erste Jurakette, verlässt diese bei der Ausfahrt Frinvillier und fährt weiter durch die Ortschaften Orvin, Disse und Lamboin nach Nods. Dort nimmt man links die Abzweigung Richtung Chasseral. Der weithin sichtbare Sendeturm hilft als Orientierungspunkt.

Ich freue mich auf eine rege Teilnahme!

73 de HB9BIN, Jürg, Präsident HB9SOTA

Teilnahme von HB9SOTA an der Surplus Party 2016 in Zofingen

An der Surplus Party vom kommenden Samstag, den 29.10.2016, in Zofingen wird
HB9SOTA den ganzen Tag von 08:30 bis 16:30 durch Tom, HB9DPR, und Jürg, HB9BIN,
an einem Stand vertreten sein. Wir werden Geräte und Antennen zum Bergfunken
zeigen, Fragen beantworten und neue Mitglieder werben. Jürg wird um 14:00 bei
der Ham-Beiz einen Vortrag über SOTA halten.

Wir würden uns über euren Besuch und einen Schwatz am grössten Flohmarkt der
Schweiz von Amateurfunkern für Amateurfunker in Zofingen herzlich freuen. Wir
bitten euch, diesen Hinweis an Hams weiterzuleiten, welche am Bergfunken
interessiert sind. Weiter unten findet ihr die Informationen zur Anreise mit
dem Zug oder mit dem Auto. Weitere Informationen zur Surplus Party Zofingen
findet ihr unter http://www.surplusparty.ch/surplus

Wir werden unsere Logbücher mitnehmen. Wenn ein Chaser eine QSL-Karte für das
H26-Diplom braucht, werden wir ihm diese gerne ausstellen. Wir freuen uns sehr
auf euren Besuch!

Tom, HB9DPR, Mitglied des Vorstandes HB9SOTA und Jürg, HB9BIN, Präsident von
HB9SOTA

Anreise mit dem Zug

Zofingen befindet sich an der SBB Linie 501 Olten – Luzern und ist Haltestelle
für die meisten Schnellzüge.

Anreise mit dem Auto

Aus den Richtungen Basel, Bern und Zürich nehmt ihr die Autobahn A1 und
verlässt diese in Oftringen (Ausfahrt Nr. 48) und fahrt weiter in Richtung
Zofingen. Folgt der Beschilderung.

Aus Richtung Luzern nehmt die Autobahn A2, verlässt diese in Reiden (Ausfahrt
Nr. 18) und fährt weiter auf der Kantonsstrasse in Richtung Zofingen. Vor dem
Stadteingang beginnt die Beschilderung zu den Parkplätzen (nach links abbiegen). Es stehen 1500 Parkplätze zur Verfügung!

Parkplätze Bemerkungen

Benutzerparkplätze “Siegfried”, gratis bitte nur markierte Parkfelder
nutzen

Benutzerparkplätze “Zofinger Tagblatt”, bitte nur markierte Parkfelder
gratis nutzen

Parkhaus “Bahnhof”, kostenpflichtig

Ausstellerparkplätze, kostenpflichtig Zufahrt nur mit Parkschein Surplus
Party

Einladung zum NMD-Treffen im Olten

Jedes Jahr findet am Sonntag, am dritten Wochenende im Juli, der National Mountain Day NMD der USKA statt. Drei Wochen später, treffen sich jeweils die Teilnehmer in einer Beiz zu einem gemeinsamen Mittagessen. Dieses Jahr im „Gleis 13“ in Olten,

Man unterhält sich über die vergangenen NMD-Erlebnisse und zeigt sich Geräte. Der Anlass ist aber insgesamt eine Quelle von allerlei von Informationen um die portable Funktechnik. Die praktischen und technischen Belange sind für den NMD-Teilnehmer wie auch für den SOTA-Aktivisten fast deckungsgleich!

Immer mehr SOTA Mitglieder machen am NMD mit, das gilt aber genauso umgekehrt! Bei Interesse findest Du weitere Informationen zum Treffen auf der NMD-Webseite http://nmd.uska.ch/index.php?id=66

Wir freuen uns über Deinen Besuch

Im Namen der NMD-Kommission USKA/HTC Hugo HB9AFH