HB9DTN

Lorenz Born, 3006 Bern

Mit SOTA verbinde ich meine Begeisterung für Alpinwandern, Hochtouren, Bergsteigen und Klettern mit der ebenfalls sehr interessanten Auseinandersetzung mit Funktechnik und QRP. Ich bin oft auch als SAC Tourenleiter der SAC Sektion Bern in den Alpen (siehe Abbildung 2). Somit ist klar, dass ich meist mit funktechnisch eher weniger ausdauernden Personen eine Berggipfel besteige. Dadurch ist meistens eine SOTA-Aktivierung nicht die erste Priorität.

Als Ziel habe ich mir gesetzt, die eher schwierig zu besteigenden Berge zu aktivieren, d.h. von dort aktiv zu sein, wo einen keine Bergbahn hinführt, sondern Seil und Steigeisen benötigt werden oder mindestens eine alpintechnische oder bergsteigerische Herausforderung auf mich wartet.

20120801Abbildung 1: Unten am Ende des Seils sieht man mich. Hier am Klettern, nicht Funken.

Das Bild (siehe Abbildung 1) ist typisch für meine bevorzugten Aktivitäten. Ich steige auf einen Berg und aktiviere diesen, wenn sich Zeit dazu ergibt. Zudem muss ich mich von dem meist überwältigenden Blick lösen können, um mich der Funktechnik zu widmen, was mir nicht immer gelingt.

2013-07-09 11.06.17Abbildung 2: Blick vom Strahlhorn (4190 m.ü.M.) bei Saas-Almagell VS in Richtung Süden mit Monte Rosa und Dufourspitze

Mein meistens eingesetzter Transceiver für SOTA ist ein Ten-Tec HB-1B, welcher vier Bänder in CW abdeckt. Kürzlich habe ich mir einen Ten-Tec Rebel Model 506 Open Source QRP CW Transceiver gekauft. Dieser lässt sich selbst erweitern und programmieren. Er basiert auf einem Arduino-kompatiblen CPU-Board, welches durch konventionelle Transceiver-Elektronik ergänzt wird. Eines der Goddies des Rebel Model 506 ist, dass seine Frequenzaufbereitung mittels Direct Digital Synthesis (DDS) erfolgt. Ich kläre nun, ob sich dieser interessante CW-QRP-Transceiver auch für zukünftige SOTA-Aktivitäten eignet. Gerne teile ich meine Erfahrungen, sobald sich solche angesammelt haben. Die Gewichtsreduktion meiner funktechnischen Ausrüstung ist bei mir nicht entscheidend, wie bei anderen OMs, da ich sowieso immer einiges an Klettermaterial, Seil und sonstige Ausrüstung mit mir trage. Wichtig ist vorallem, dass alles relativ kompakt eingepackt werden kann. Somit ist ein möglichst kleines Volumen bei mir von primärer Wichtigkeit, nicht aber die Masse. Mit letzterer meine ich die physikalische Masse nicht eine gute Erdung. (hi, hi)

vy 73 es gud sota de Lorenz, HB9DTN